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Hinter den Grenzen des Sichtbaren beginnt das Unsichtbare, die Welt des Unbekannten, der Visionen, der Phantasien. Dort ist der Brunnen, aus dem der Künstler schöpfen kann, um Werke mit nicht rational zu erklärendem Inhalt sichtbar zu machen. Gelöst von den Zwängen des Gegenstandes, geleitet durch das Unbewusste, die eigene Empfindung oder den eigenen Zustand, entsteht etwas Neues, Unbekanntes, Die freie Form. Natürlich unterliegt auch die freie Form den Gesetzmässigkeiten der Natur und kann nicht nur Gestik sein. Rationale und proportionale Regeln wie Linie zur Fläche, Ruhe zur Unruhe, und Farbe zur Nichtfarbe verhalten sich wie geben und nehmen, und sie erst verleihen einem Werk die erforderliche Harmonie
Formen aus der Unendlichkeit. Manfred Jung
Das einfach zu Sehende ist oft das schwer zu Verstehende.
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